Aufgrund der allumfassenden und allgegenwärtigen Globalisierung wurde auch der Tourismus-Sektor in höchstem Maße modernisiert. Galten bis vor 40 Jahren Ziele wie die italienische Mittelmeerküste noch als exotisch, werden heute nahezu alle europäischen Urlaubsziele als „normale“ Urlaubsregionen betrachtet. Um eine wirklich exotische Reisedestination zu finden, müssen schon Länder auf der anderen Seite der Erde angeflogen werden. Und selbst diese stellen keine Besonderheiten heutiger Urlaubsziele dar (siehe Tunesien, Bali, etc.).
Doch um einen wirklich gelungenen Urlaub genießen zu dürfen, muss noch längst nicht die halbe Welt umreist werden. Denn auch europäische Nachbarländer können mit traumhaften Urlaubsstädten aufwarten. Neben den bekannten Klassikern à la Mallorca & Co. lassen sich jedoch weitaus mehr Gebiete zwecks Strandurlaubs nutzen. Kroatien beispielsweise ist solch ein Land.
Bis vor wenigen Jahren galt Kroatien noch als „Billig-Urlauber-Land“. Diesen Ruf hat der ehemalige Ostblock-Partner jedoch abgelegt und dank diverser Subventionsprogramme (die nicht zuletzt aus EU Geldern finanziert wurden) konnte die Infrastruktur des Landes ausgebaut werden und so etliche Anreize für Urlauber aus aller Herren Länder geschaffen.
So bieten nicht nur etliche Hotels, sondern auch zahlreiche Privatpersonen ihre Dienste an. Letztere stellen zum Beispiel ihre Eigentumswohnungen durch die Vermietung als Ferienunterkünfte zur Verfügung. Der Tourismus wurde in den letzten Jahren nämlich als großer Wirtschaftszweig entdeckt und soll nun offiziell genutzt werden, um den ehemaligen Agrarstaat zum wirtschaftlichen Aufschwung zu verhelfen.
Da kommt es dem Urlauber nur allzu gelegen, wenn die, ohnehin schon niedrigen, Mietspreise durch staatliche Gelder subventioniert werden, um noch weitere Urlauber aus dem Ausland in die kroatischen Feriengebiete zu locken. Neben den vergleichsweise sehr günstigen Unterkünften bietet ein Urlaub in Kroatien übrigens weitere Sparpotentiale. Denn der derzeit einigermaßen stabile Euro und dessen Wechselkurs sorgen für ein regelrechtes Plus in der Urlaubskasse, sobald dieser gegen die kroatische Währung, den Kuna, eingetauscht wird. Somit werden etliche Dienstleistungen, wie etwa das Mieten eines Autos zwecks Mobilitätsgewinns, aber auch der gelegentliche Einkauf im Supermarkt zum regelrechten Schnäppchen-Bummel.
Wie in jedem anderen Land, gibt es natürlich auch für Kroatien einige Tipps für den Strandurlaub und nützliches Hintergrundwissen. So sollten nicht nur Sonnenbrille und Sonnencreme, sondern eventuell auch ein Sonnenschirm mitgenommen werden. Den typisch deutschen Strandkorb sucht man an kroatischen Stränden nämlich vergeblich.
Übrigens: Insbesondere für Besitzer von Hunden könnte sich ein Urlaub in Kroatien lohnen. In vielen Regionen sind Hundestrände neben den klassischen Badestränden nämlich Gang und Gebe und die Unterbringung des Vierbeiners ist in den meisten Ferienwohnungen und Ferienhäusern durchaus gestattet.
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April 11th, 2012
admin